"Dilettantische Organisation"  Union wehrt sich gegen Vorwürfe an Fans

"Dilettantische Organisation"  Union wehrt sich gegen Vorwürfe an Fans

05/11/2016 // DFB-Pokal

Der 1. FC Union Berlin hat Vorwürfe gegen seine Fans zurückgewiesen. Die Polizei hatte einen Einsatz vor dem Spiel im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund (4:1 nach Elfmeterschießen für den BVB) gegen Union damit begründet, dass Berliner Anhänger die Einlasskontrollen des Stadions zu überwinden versucht hätten. Deshalb hatte die Partie mit 15 Minuten Verspätung begonnen.

Laut Union führte "eine dilettantische und chaotische Organisation vor Ort zu erheblichen Beeinträchtigungen für tausende Gästefans". Dadurch seien "zahlreiche Menschen in Gefahr gebracht worden", heißt es in einer Erklärung des Berliner Bundesligisten.

"Vollkommen ungeeignet"

Die organisatorischen Abläufe in Dortmund hätten "zu teilweise unerträglichen Zuständen" am Dortmunder Hauptbahnhof und in den U-Bahnen geführt. "Die Dimensionierung der Kontrollanlagen und das Tempo der Einlasskontrollen waren vollkommen ungeeignet", schrieb der 1. FC Union weiter. Beim Einlass war ein Drehtor kaputtgegangen, worauf es zu erheblichen Verzögerungen gekommen sei. Einen organisierten oder mutwilligen Blocksturm durch Union-Fans habe es nicht gegeben.

Auch die zweite Halbzeit in Dortmund hatte später angefangen, weil im Gäste-Block Pyrotechnik gezündet wurde. Den Berlinern droht daher ein Nachspiel durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Die Polizei meldete "drei Ingewahrsamnahmen, 28 Strafanzeigen, 15 leichtverletzte Fußballanhänger und sechs leichtverletzte Polizeibeamte." Anhänger der Gäste hatten am Dortmunder Hauptbahnhof Böller gezündet.

Quelle: T Online

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