Matthäus und Watzke schließen Frieden

Matthäus und Watzke schließen Frieden

23/11/2016 // Deutsche Bundesliga

München – War es unprofessionell, dass Mats Hummels vor der Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München bei seinen ehemaligen Kameraden in der Kabine war? BVB-Boss Hans-Joachim Watzke kritisierte bei der Aktionärsversammlung am Montag, dass er die Kritik an dieser Aktion „zum kotzen“ fand. Sky-Experte Lothar Matthäus hatte sich dagegen gewehrt und gekontert: „Herr Watzke kann gerne kontern.“ Nach Bild-Informationen kam es nun zur Aussprache.

Kritik gar nicht an Matthäus gerichtet?

Watzke hat demnach den Weltmeister von 1990 kontaktiert und sagte danach: „Wir haben telefoniert und uns über das Thema ausgetauscht. Zwischen Lothar Matthäus und mir gibt es keine Probleme.“ Dabei war die Kritik von Watzke höchstwahrscheinlich gar nicht in Richung Matthäus gerichtet, wie die Worte auf der Aktionärsversammlung erahnen lassen.

Lehmann im Visier?

Er sprach nur von einem „Fußball-Talk“ am Sonntag, den er nach zehn Minuten genervt ausgeschaltet hätte: „Wenn ich dann da höre, das sei unprofessionelles Verhalten, muss ich kotzen. Das zeigt noch mal Mats´ menschliche Qualitäten.“ Ex-Borussia-Profi Jens Lehmann war dort zu Gast bei Sky90 und geißelte den Kabinengang von Hummels als „menschlich, aber unprofessionell.“ Es scheint, als hätte genau diese Aussage den BVB-Boss so verärgert.

Quelle: Fussball News

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