Muss Wolfsburg bis zu 30 Millionen Euro einsparen?

Muss Wolfsburg bis zu 30 Millionen Euro einsparen?

23/11/2016 // Deutsche Bundesliga

München – Muss der VfL Wolfsburg seine Strategie ändern? Die VW-Abgas-Krise macht auch vor dem Fußballklub keinen Halt. Der Autohersteller will sich durch den sozialverträglichen Abbau von weltweit 30.000 Stellen neu aufstellen. Die bisherige Summe von 100 Millionen Euro, die insgesamt jährlich in Richtung VfL geflossen ist, kann so nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Keine teuren Stars mehr für den VfL

Zwischen den höchsten Gremien bei VW und dem VfL laufen bereits Gespräche über die Ausrichtung in Zukunft. Stars in der Preisklasse von Kevin De Bruyne (22 Millionen Euro), Andre Schürrle (rund 30 Millionen Euro) oder Julian Draxler (35 Millionen Euro) könnten somit nicht mehr getätigt werden. Der Autokonzern will nach Bild-Informationen sein Investment zwar nicht beenden, aber um rund 20 bis 30 Prozent einschränken.

Jugend soll gefördert werden

Sprich: Die Kosten für Neuzugänge sollen nicht mehr im zweistelligen Millionenbereich liegen. Stattdessen soll die Fußball-Akademie Früchte tragen: Der Profi- und Jugendbereich soll enger verzahnt und die Entwicklung der eigenen Talente schneller vorangetrieben werden. Manager Klaus Allofs fragte bereits am Sonntag im Sport1-Doppelpass: „Man wird sehen müssen, welche Ziele Volkswagen hat: Fußball am Standort oder Bundesliga-Spitze?“ Der aktuelle 14. Tabellenplatz rechtfertigen die Millionenausgaben, die in der Sommerpause getätigt wurden, nicht. In Zukunft soll es wieder mit eigenem Nachwuchs vorwärts gehen.

Quelle: Fussball News

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