Sané rettet 96  HSV müht sich in Zwickau in zweite Runde

Sané rettet 96  HSV müht sich in Zwickau in zweite Runde

23/08/2016 // DFB-Pokal

Mit viel Mühe hat der Hamburger SV eine Blamage in der ersten Runde im DFB-Pokal abgewendet. Die Norddeutschen gewannen mit 1:0 (0:0) bei Drittliga-Aufsteiger FSV Zwickau und machten das Weiterkommen perfekt.

Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte der kroatische Neuzugang Alen Halilovic den Bundesliga-Dino in der 70. Minute in Führung und verhinderte eine Enttäuschung für das Team von HSV-Trainer Bruno Labbadia.

Trotz einiger guter Chancen seiner Mannschaftskollegen sorgte erst der vom FC Barcelona nach Hamburg gewechselte Halilovic acht Minuten nach seiner Einwechselung nach feiner Einzelaktion Mitte der zweiten Halbzeit für die Entscheidung.

96 mit Blitzstart - Firat mit Doppelschlag

Noch mehr Mühe musste indes Hannover 96 aufbringen. Der Erstliga-Absteiger konnte sich erst nach Verlängerung mit 3:2 (2:2, 2:1) bei Regionalligist Kickers Offenbach durchsetzen und in die zweite Runde einziehen.

Bereits nach drei Minuten brachte Neuzugang Martin Harnik den Zweitliga-Spitzenreiter auf dem Bieberer Berg in Führung, Felix Klaus (22.) erhöhte auf 2:0 - und alles sah nach einer eindeutigen Sache aus. Doch Serkan Firat (29./49.) brachte den Pokalsieger von 1970 mit zwei direkt verwandelten Freistößen zurück ins Spiel.

96-Verteidiger Waldemar Anton leitete das 2:2 durch eine Notbremse ein und sah dafür die Rote Karte. Zwölf Minuten später musste OFC-Spieler Kristian Maslanka wegen wiederholten Foulspiels (61.) mit Gelb-Rot vom Platz. Mit einem 2:2 ging es in die Verlängerung, in deren Nachspielzeit Salif Sané (120.+1.) mit einem Foulelfmeter das glückliche Weiterkommen der Niedersachsen sicherte.

Sandhausen mit Last-Minute-Tor

Ebenfalls die zweite Runde erreichte Zweitligist SV Sandhausen. Die Nordbadener setzten sich nach Toren von Richard Sukuta-Pasu (18./Foulelfmeter) und Tim Kister (90.+1) beim SC Paderborn durch. Sven Michel (50.) hatte für den Zweitliga-Absteiger aus Ostwestfalen den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

In der letzten Partie der ersten Runde stehen sich Viertligist Eintracht Trier und Borussia Dortmund (ab 20.30 im Live-Ticker bei t-online.de) gegenüber.

Quelle: T Online

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